Donnerstag, 13. Oktober 2011

Klettersteig Köllenspitze und Friedberger Klettersteig 25.09.11

Nach dem schon lang klar, dass ich mit den Kellers² am 25.09 auf Tour will, hatten wir dann am Abend davor auch endlich nen guten Tourenvorschlag. Am Sonntag morgen dann ging es um 6 Uhr los, wir fuhren in Tannheimer Tal und wurden schon im Auto von den ersten Sonnenstrahlen begrüßt. Nachdem nun auch klar war, dass es Wettertechnisch ein Traumtag wird, wurden die Schuhe geschnürt und es ging Richtung Gimpelhaus. Schnell an diesem vorbei und weiter Richtung Nesselwängler Scharte und schließlich zum Fuße der Köllenspitze Südwand. Dort angekommen, war nun schließlich auch jeder voll begeistert von dieser Tourenidee. Kletterzeug angezogen und schon ging es die Steile Wand (C/D) hinauf, nach dieser ersten Hürde wurde es deutlich leichter und flacher (B). Die letzten 100hm waren dann aber nochmal sehr steil (D) aber wunderschön zu begehen und sehr luftig. Nach einer Gipfelrast, bei Traumpanorama und strahlendem Sonnenschein ging es wieder zurück Richtung Gimpelhaus, um von dort aus dann auf die Rote Flüh aufzusteigen. Dort nochmal ne kleine Pause eingelegt und dann über den Friedberger Klettersteig zum Schartschrofen. An diesem, eine kurze Pause gemacht um dann wieder Richtung Tal abzusteigen und die Heimreise anzutreten. Ne tolle Tour wars, toller Klettersteig, super Wetter und tolle Tourenpartner. Hier noch ein paar Impressionen dieses Tourentages:

Genau den Grat geht es hoch

Die Kellers² in der ersten Steilen Wand

Pure Freude
ganz schon luftig

Kellers² voll Spaß im mittleren Teil
noch mehr Luft unter den Füßen

Die Schlüsselstelle


Auf dem Gipfel der Köllenspitze

Richtung Schartschrofen

Auf dem Gipfel des Schartschrofens im Hintergrund Rote Flüh und Gimpel


 Ne super Tour wars!

Grüße Markus

Samstag, 27. August 2011

Hohe Geige(3393m) Westgrat 25-26.08.2011

Am 25.08 ging es mit dem Auto nach Plangeroß im Pitztal, um von dort auf dir Rüsselsheimer Hütte aufzusteigen. Bei 29 °C und praller Sonne ging es auf einem schmalen Wanderweg in 1,30 h auf die Rüsselsheimer Hütte. Dort angekommen, war es auch schon recht bald Zeit zum Abendessen. Danach hab ich mich noch mit ein paar Bergsteigern ausgetauscht, welche schon auf der Hohen Geige waren in diesen Tagen. Alle haben sie gemeint, Blankeis am Ende des kleinen Gletscherfeldes, aber dies haben die meisten umgangen.

Am nächsten Tag ging es dann um 7 Uhr los. Zunächst folgte der Weg einem kleinen Wanderpfad bis zum Aussichtspunkt Gahwinden. Um dann dort auf den Anfang des Westgrates zu treffen. Der Westgrat zeiht sich mit schönem festem Blockgelände bis auf 3250m hinauf, wo man dann auf den Normalweg trifft. Diese sehr abwechslungsreiche und relativ leichte Gratkletterei (UIAA II) ist einfach nur Spaß und Genuss pur! Vom Ende des Westgrates geht es dann durch relativ loses Geröll oder über den kleinen Gletscher, welcher teils steiles Blankeis bietet in eine kleine Scharte. Von der Scharte aus folgt man wiederrum einem kleinen Grat bist auf den Gipfel der Hohen Geige. Der Abstieg erfolgt über den Normalweg, welcher in sehr schlechtem Zustand ist.

Im Aufstieg zum Aussichtspunkt Gahwinden

Am Anfang des Westgrates

Panorama zur Watzespitze und co.


Auf dem Westgrat





Den Gratverlauf sieht man hier

Kurz nach der Schlüsselstelle

Die letzten Meter bis zum Gipfel

Ich, mein Papa und mein Bruder auf dem Gipfel der Hohen Geige

Blick von der Scharte auf den Gipfel

Stefan im Abstieg

Ne tolle Familienbergtour wars.


Grüße Markus